Igelfische (Diodontinae) ähneln Kugelnfischen. Wie die Kugelfische habane sie einen besonderen Schwimstil. Sie haben Stacheln und eindrückliche Persönlichkeit und natürlich ihre Fähigkeit sich auzublasen. Es ist daher nicht verwunderlich, dass viele Aquarianer von diesen amüsanten Fischen zum Kauf verführt werden.

In der Natur blasen diese Igelfische Wasser in den Sand, um ihre Nahrung auzuwühlen. Dies kann auch in einem Aquarium gelegentlich beobachtet werden. Darüber hinaus können sie auch Wasser aus dem Becken verspritzen (z.B. Beim Füttern) - man sollte daher nicht überrascht sein und elektrische Geräte in sicherem Abstand installieren.

Sie sind nicht riffsicher und wurden auch schon dabei beobachtet als sie die Flossen anderer Fische im Aquarium angeknabbert haben. Sie können nicht mit aggressiveren Fischen vergesellschaftet werden. Igelfische sind am besten mit ihren eigenen Arten zusammen zu pflegen. Sie sind jedoch sehr robust und gesunde Tiere können unter den richtigen Bedingungen für viele Jahre im Aquarium leben.

Während des Transports eines Igelfisches kann dieser Gift an das Transportwasser abgeben. Daher darf man dieses Wasser keinesfalls in das Aquarium kippen!

Einige Quellen berichten, dass diese Fische schwer zu halten seien, aber wenn man ihre Fütterungsbedürfnisse versteht, ist es nicht allzu schwer. Igelfische müssen seht gut und viel gefüttert werden. Daher sollte der Abschäumer und der Nährstoffaustrag aus dem Becken gut funktionieren. 
Igelfische brauchen festes Futter (z.B Schalentiere) um daran ihre Zähne abnutzen zu können. Die Zähne eines Igelfische wachsen ein Leben lang und müssen durch die richtige Futterwahl abgenutzt werden können, da ansonsten der Fisch keine Nahrung mehr aufnehmen kann.
Flockenfutter ist für Igelfische, auch wenn sie es fressen würden, ungeeignet. Man muss den Fisch mit einer abwechslungsreichen Auswahl an Meeresfrüchten und Frostfutter versorgen.

Bei der Auswahl des Fisches sollte man vor dem Kauf das Tier auf Parasiten, helle Flecken oder kleine Unregelmäßigkeiten in der Haut untersuchen. Sie können auch Parasiten und Krankheiten im Körper haben, die man nur durch eine Quarantänenhaltung der Fische erkennen und dadurch die Einschleppung von Parasiten Krankheiten in das eigene Aquarium dadurch verhindern kann.

Mehr über Fütterung, Auswahl und Krankheiten in John Champlins Artikel (Englisch).


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