Fakten

Lateinischer Name Bryaninops amplus - Larson, 1985
Gebräuchlicher Name Large whip goby
Familie Gobiidae - Bryaninops
Herkunft Westindischer Ozean, Australien, Japan, Rotes Meer, Indonesien, Ostpazifik, Zentral/West Pazfik
Max. Länge 4.6 cm (1.8")

Als Aquariumfisch

Minimales Beckenvolumen 50 l (13 gal)
Widerstandsfähigkeit Mittel
Für Aquariumhaltung geeignet Für Artenbecken geeignet
Riffsicher Immer riffischer
Aggressivität Friedlich

Futter

Empfohlen
  • Zooplankton (Cyclops, pods...)

Überlauf Sichern

Diese Art kann aufgrund seiner kleinen Grösse im Überlaufschacht verschwinden.

Häufige Fütterung

This Art benötigt eine mehrfache täglich Fütterung. Dies gilt besonders bei neu eingesetzen Tieren.

Sollte die natürliche Futterquelle im Aquarium vorhanden sein kann auch weniger gefüttert werden.

Beschreibung

Dieser Fisch wird meist in der weissen Seepeitsche (Junceella fragilis) und roten Seeüeitsche (Junceela juncea) gefunden. Andere, ähnlich aussehende Gorgonien können jeodch auch als Ersatz angenommen werden.
Wenn keine brauchbare Gorgonie im Aquarium vorhanden ist, so wird sich derFisch im Aquarium verstecken.

Beschreibung der Gattung (Bryaninops)

Diese Fische sind sehr klein und leben typischerweise in verschiedenen Fächergorgonien und Weichekorallen.

Beschreibung der Familie (Gobiidae)

Grundeln (Gobiidae) sind in der Regel kleine Fische, die in Bodennnähe leben. Viele der Arten sind ziemlich robust und gut geeignet für Aquarien. Das Verhalten der verschiedenen Arten von Grundeln variiert stark und manche können sehr interessant sein.

Die häufigsten Arten von Grundeln in Aquarien sind die folgenden:

Baggernde Grundeln (Amblygobius, Koumansetta und Valenciennea)
Sie filtern den Sand durch das Maul und ihre Kiemen.

Sie sind in der Regel größer als andere Grundeln , aber sie sind in der Regel friedlich, ihre Größe stellt kein Problem dar. Sie können jedoch innerartlich aggressiv sein.

Man muss sich bewusst sein, dass sie die Kleinstlebewesen im Sand sukzessive fressen und bei kleinen Becken sogar komplett eliminieren können. Wenn nicht genügend lebendige Nahrung im Sand vorhanden ist, kann es schwierig sein, den gsunden Zustand der Fische auf Dauer sicherzustellen, da sie häufige Fütterung benötigen.

Sie können den Sand auch über die Korallen verteilen.

Partnergrundeln (Amblyeleotris, Cryptocentrus und Stonogbiops)
Partnergrundeln können eine eine symbiotische Beziehung mit Knallkrebsen eingehen, aber man muss auch wissen welche Arten zusammen leben können.

Knallkrebse und Grundeln leben zusammen in kleine Höhle im Sand oder unter Steinen. Der Knallkrebs sorgt unermüdlich dafür dass der Zugang zur Höhle immer frei bleibt. Da Knallkrebse bei Tageslicht beinahe blind sind halten sie mit ihren Fühlern ständigen Kontakt zu den Grundeln. Die Grundeln bewachen den Eingang sorgfältig und sollte Gefahr drohen sind die Partner sofort in Loch verschwunden.

Neon-Grundeln (Elacatinus / Gobiosoma)
Diese Grundeln sind sehr klein und wie ein Putzerlippfisch, fressen sie gerne Parasiten von anderen Fischen ab.

Neongrundeln sind in der Regel einfacher als Putzerlippfische im Aquarium zu pflegen, da sie ein großes Spektrum an Futtersorten fressen können.

Korallengrundeln (Gobiodon)
Diese Fische sind sehr klein und daher auch gut für kleine Aquarien geeignet. Korallengrundeln verstecken sich oft zwischen den Ästen von Steinkorallen (zum Beispiel Acroporas)

Sie fressen in der Regel ein großes Spektrum an Futtersorten.

FishBase

Aquariumhandel Ja
Verbreitung Indo-Pacific: Natal, South Africa (Ref. 11228) and Madagascar to the Hawaiian Islands, north to southern Japan, south to the southern Great Barrier Reef.
Allgemeine Englische Namen White-line seawhip goby, Large whip goby, Gorgonian goby

Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Scott W. Michael. Reef Aquarium Fishes: 500+ Essential-to-know Species - TFH Publications / Microcosm Ltd. - (Englisch)

James W. Fatherree. 2011. Aquarium Fish: A Look at the Gobies - Advanced Aquarist - (Englisch)
Bob Fenner. "True" or Combtooth Gobies, the Family Gobiidae - Wet Web Media - (Englisch)

Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2014. FishBase. World Wide Web electronic publication. www.fishbase.org, version (08/2014).

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