Ctenochaetus strigosus
Quelle: JJPhoto.dk
Ctenochaetus strigosus
Quelle: JJPhoto.dk

Fakten

Lateinischer Name Ctenochaetus strigosus - (Bennett, 1828)
Gebräuchlicher Name Spotted surgeonfish
Lokaler Name Tüpfeldoktorfisch
Familie Acanthuridae - Ctenochaetus
Herkunft Australien, Indonesien, Ostpazifik, Zentral/West Pazfik
Max. Länge 15.0 cm (5.9")

Als Aquariumfisch

Minimales Beckenvolumen 400 l (106 gal)
Widerstandsfähigkeit Empfindlich
Für Aquariumhaltung geeignet Mit Pflege geeignet
Riffsicher Immer riffischer
Aggressivität Meist friedlich, aber könnte aggressiv gegenüber ähnlicher arten

Futter

Meistens
  • Keinere Krustentiere (Krill, Mysis, Artemia...)
  • Detritus
Empfohlen
  • Mikroalgen (Eg. Spirulina)
  • Makroalgen (Eg. Seegras / Norialgen)

Kann problematisch zu halten sein

Einige Individuen lassen sich schwer an die Aquariumhaltung gewöhnen, andere hingegen lassen sich problemlos halten.

Gut eingefahrenes Aquarium mit Algen

Diese Tiere sollten in einem gut eingefahrenem Aquarium mit einer ausreichender Menge an Algen gehalten werden. Nur dann können die Steine "abgegrast" werden.

Sollten zu wenig Algen zur Verfügung stehen ist es wichtig öfters algenreiches Futter wie z.B. Spirulina zu füttern.

Benötigt viel freien Schwimmraum

Diese Art ist sehr schwimmfreudig und benötigt daher ein Becken mit ausreichend grossen Schwimmraum.

Algenfresser

Auch wenn dieser Fisch auch verschiedene Arten von Frostfutter frisst, ist ein primäre Fütterung mit einem algenbasiertem Futter unerlässlich. Nur dadurch kann ein gesundes Immunsystem auf Dauer sichergestellt werden. 

Zum Beispiel kann man Norialgen, pflanzliches Flockenfutter oder Ähnliches füttern.

Verstecke

Besonders beim Neueinsetzen dieser Art werden Plätze zum Verstecken benötigt.

Ctenochaetus Strigosus Komplex

Es gibt 4 Arten von Ctenochaetus welche einander stark ähneln. Alle zusammen bilden den sogennanten Ctenochaetus Strigosus Komplex.

Blaulippen-Borstenzahndoktor (Ctenochaetus cyanocheilus):
Im Allgemeinen dunkel in der Farbe mit einer weißen Schwanzflosse. Lebt im zentralen Pazifischen Ozean.


Ctenochaetus flavicauda:
Hat eine weiße Schwanzflosse und Flossenansatz und lebt im südöstlichen Pazifischen Ozean.

Goldringborstenzahn-Doktor / Kohle-Doktor (Ctenochaetus strigosus):
Hat ein Goldrand um die Augen und lebt um die Hawaii-Inseln.


Indischer Goldringdoktor (Ctenochaetus truncatus):
Hat blaue oder goldene Flecken und lebt im Indischen Ozean.

Beschreibung

Die Farbe und das Muster können je nach Herkunft des Fisches variieren. Ihre Färbung verdunkelt sich während des Wachstums.

Diese Art jagt Juwelen-Felshüpfer (Salarias fasciatus) soalnge bis diese sterben.

Beschreibung der Gattung (Ctenochaetus)

Die Gattung der Borstenzahndoktorfische (Ctenochaetus) umfasst eine Reihe von Arten, die sich durch besondere Zähne auszeichnet.
Wie andere Doktorfische frisst der Borstenzahndoktorfisch Algen, aber mit ihren spezialisierten Zähnen kratzen sie auch anderes organisches Material aus Aufbauten und Steinen. Reichlicher Sand und Stine sind daher zwingend erforderlich.

Insgesamt sind die Ctenochaetus friedlich und nicht ganz so aktiv wie viele andere Doktorfische. Es eignet sich daher auch für kleinere Aquarien.

Wegen ihres ruhigen und friedlichen Charakter sollten sie nicht mit anderen aggressiveren Doktorfischen vergesellschaftet werden.

Ctenochaetus sind nicht so bunt wie viele andere Doktorfische. Einige Arten sehr farbenfroh. Jedoch ändert sich dieser Umstand aber einer Größe von ca. 7-8 cm (3 Zoll).

Beschreibung der Familie (Acanthuridae)

Doktorfische (Acanthuridae) leben in erster Linie von verschiedenen Arten von Algen. Sie sind daher beliebt Bei Riffaquarianern da die Fiche helfen das Aquarium algenfrei zu halten.

Die meisten Doktorfische haben ein Skalpell im Bereich der Schwanzflosse welches sie zu Verdeitugung verwenden. Sie können damit tiefe Schnittwunden hervorrufen. Dieser Umstand ist beim Streit zwischen den Fischen aber auch beim Umgang mit ihnen zu beachten.

Im Aquarium verbringen sie die meiste Zeit damit die Algen von den Steinen zu picken. Doktorfische gehen selten an Korallen oder Wirbellose. Große Palettendoktorfischen können jedoch eine Ausnahme davon sein.

Doktorfische sind in der Regel gegenüber anderen Fischarten nicht aggressiv. Wenn mehre Doktorfische in einem Aquarium üflegt werden sie eine Hierarchie etablieren. Es empfiehlt sich die meisten aggressiven Arten zuletzt einzusetzen und sicherzustellen, dass es genügend Verstecke gibt, da sie gernen einen eigenen Schlafbereich haben.

Wenn mehrere aggressive Arten in einem Aquarium gepflegt werden, läuft man Gefahr, dass einer von ihnen durch Stress sterben wird. Man muss daher vorsichtig sein, wenn man mehrere Acanthurus-Arten oder Zebrasoma Xanthurum in einem Becken pflegen möchte. Eine Vergesellschaftung von verschiedenen Gattungen wird normalerweise gut gehen, obwohl die aggressiveren Arten immer noch herausfordernd sein können.

FishBase

Aquariumhandel Ja
Verbreitung Eastern Central Pacific: endemic to the Hawaiian Islands and Johnston Island. Western Central Pacific: Australia (Ref. 2334).
Allgemeine Englische Namen Spotted bristletooth surgeonfish, Yellow-eyed surgeonfish, Goldring bristletooth
Allgemeine Dänische Namen Guldringet kirurgfisk
Allgemeine Deutsche Namen Tüpfeldoktorfisch
Allgemeine Französische Namen Chirurgien tacheté

Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Henry C. Schultz. 2003. Is it a Comb or a Bristle (Surgeonfish)? The Genus Ctenochaetus - Reefkeeping Magazine - (Englisch)
Bob Fenner. The "Bristle-Tooth" Surgeonfishes, Genus Ctenochaetus - Wet Web Media - (Englisch)

James W. Fatherree. 2009. Aquarium Fish: Surgeonfishes, A.K.A. the Tangs - Advanced Aquarist - (Englisch)
Bob Fenner. Surgeons, Tangs and Doctorfishes, Family Acanthuridae - Wet Web Media - (Englisch)
2013. Kirurgfisk - Saltvandswiki - (Dänisch)

Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2014. FishBase. World Wide Web electronic publication. www.fishbase.org, version (08/2014).

Tags

herbivor (pflanzenfressend), Algenfresser, Doktorfischetang
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