Gobiodon histrio
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Gobiodon histrio
Quelle: Dr. Oliver Schneider / CC-BY-SA-3.0

Fakten

Lateinischer Name Gobiodon histrio - (Valenciennes, 1837)
Gebräuchlicher Name Broad-barred goby
Familie Gobiidae - Gobiodon
Herkunft Ostindischer Ozean, Australien, Japan, Indonesien, Ostpazifik, Zentral/West Pazfik
Max. Länge 3.5 cm (1.4")

Als Aquariumfisch

Minimales Beckenvolumen 50 l (13 gal)
Widerstandsfähigkeit Mittel
Für Aquariumhaltung geeignet Mit Pflege geeignet
Riffsicher Riffsicher mit Vorsicht
Aggressivität Ruhig, aber könnte aggressiv gegenüber ähnlicher arten

Futter

Empfohlen
  • Zooplankton (Cyclops, pods...)
  • Keinere Krustentiere (Krill, Mysis, Artemia...)
  • Kleinpolypige Steinkorallen (SPS)

Kleines Aquarium

Diese Art kann in einem kleinem Becken gehalten werden wenn es den Bedürfnissen des Tieres angepasst ist. Jedoch ist empfohlen die Tiere in einem grösseren als oben beschriebenen Aquarium zu halten.

Empfindlich beim Transport

Diese Art ist besonders beim Transport und bei der Anpassung im neuen Becken sehr empfindlich.

Lebendfutter

Wenn man diese Art mit Lebendfutter versorgt steigt die Chance für eine erfolgreiche Eingewöhnung im Becken.

Am besten mit Acropora haltbar

Ist am besten in einem Aquarium mit Acroporen haltbar, da sie sich in den kleinen Ästen verstecken.

Bei einer grösseren Anzahl an SPS und nur wenigen Fischen werden die Korallen nicht beschädigt. Sollten jedoch die Fische stark an den Korallen knabbern oder zuwenige und zu kleine Korallen vorhanden sein können diese beschädigt werden.

In Paarhaltung können die Fische manchmal an der Unterseite von Acroporaästen ablaichen.

Nachzucht

Diese Art kann nachgezüchtet werden.

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Scheu und ruhig

Diese Art ist sehr scheu und ruhig. Man sollte daher bei der Vergesellschaftung mit aggressiveren Tieren vorsichtig sein.

Beschreibung der Familie (Gobiidae)

Grundeln (Gobiidae) sind in der Regel kleine Fische, die in Bodennnähe leben. Viele der Arten sind ziemlich robust und gut geeignet für Aquarien. Das Verhalten der verschiedenen Arten von Grundeln variiert stark und manche können sehr interessant sein.

Die häufigsten Arten von Grundeln in Aquarien sind die folgenden:

Baggernde Grundeln (Amblygobius, Koumansetta und Valenciennea)
Sie filtern den Sand durch das Maul und ihre Kiemen.

Sie sind in der Regel größer als andere Grundeln , aber sie sind in der Regel friedlich, ihre Größe stellt kein Problem dar. Sie können jedoch innerartlich aggressiv sein.

Man muss sich bewusst sein, dass sie die Kleinstlebewesen im Sand sukzessive fressen und bei kleinen Becken sogar komplett eliminieren können. Wenn nicht genügend lebendige Nahrung im Sand vorhanden ist, kann es schwierig sein, den gsunden Zustand der Fische auf Dauer sicherzustellen, da sie häufige Fütterung benötigen.

Sie können den Sand auch über die Korallen verteilen.

Partnergrundeln (Amblyeleotris, Cryptocentrus und Stonogbiops)
Partnergrundeln können eine eine symbiotische Beziehung mit Knallkrebsen eingehen, aber man muss auch wissen welche Arten zusammen leben können.

Knallkrebse und Grundeln leben zusammen in kleine Höhle im Sand oder unter Steinen. Der Knallkrebs sorgt unermüdlich dafür dass der Zugang zur Höhle immer frei bleibt. Da Knallkrebse bei Tageslicht beinahe blind sind halten sie mit ihren Fühlern ständigen Kontakt zu den Grundeln. Die Grundeln bewachen den Eingang sorgfältig und sollte Gefahr drohen sind die Partner sofort in Loch verschwunden.

Neon-Grundeln (Elacatinus / Gobiosoma)
Diese Grundeln sind sehr klein und wie ein Putzerlippfisch, fressen sie gerne Parasiten von anderen Fischen ab.

Neongrundeln sind in der Regel einfacher als Putzerlippfische im Aquarium zu pflegen, da sie ein großes Spektrum an Futtersorten fressen können.

Korallengrundeln (Gobiodon)
Diese Fische sind sehr klein und daher auch gut für kleine Aquarien geeignet. Korallengrundeln verstecken sich oft zwischen den Ästen von Steinkorallen (zum Beispiel Acroporas)

Sie fressen in der Regel ein großes Spektrum an Futtersorten.

FishBase

Aquariumhandel Ja
Verbreitung Indo-West Pacific: Red Sea to Samoa, north to southern Japan, south to the Great Barrier Reef (Ref. 9710).
Allgemeine Englische Namen Maori coral goby, Maori coralgoby, Green clown goby, Broad-banded goby, Broad-barred goby, Broad-barred maori goby, Blue-spotted coral goby

Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Henry C. Schultz. 2002. Let's Clown Around With More Gobies: The Gobiodon Species - Reefkeeping Magazine - (Englisch)
Scott W. Michael. Reef Aquarium Fishes: 500+ Essential-to-know Species - TFH Publications / Microcosm Ltd. - (Englisch)

James W. Fatherree. 2011. Aquarium Fish: A Look at the Gobies - Advanced Aquarist - (Englisch)
Bob Fenner. "True" or Combtooth Gobies, the Family Gobiidae - Wet Web Media - (Englisch)

Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2014. FishBase. World Wide Web electronic publication. www.fishbase.org, version (08/2014).

Tags

zurückhaltend und scheu, Lebendfutter, Nano-Aquarium
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