Holothuria sp.
Quelle: Oceanreef.dk - Kasper Hareskov Tygesen

Fakten

Lateinischer Name Holothuria sp.
Gebräuchlicher Name Sea Cucumber
Familie Holothuriidae - Holothuria
Herkunft Ostindischer Ozean, Indonesien
Max. Länge 30 cm (11.8")

Als Aquariumfisch

Minimales Beckenvolumen 200 l (53 gal)
Widerstandsfähigkeit Robust
Für Aquariumhaltung geeignet Passt für die meisten Aquarien
Riffsicher Immer riffischer
Aggressivität Friedlich

Futter

Empfohlen
  • Mikroalgen (Eg. Spirulina)
  • Detritus

Kann giftige Substanzen abgeben

Diese Art kann im Falle des Todes oder bei Stress Gift ins Wasser abgeben. Das wiederum kann für die Beckenbewohner tödlich sein.
Jedoch passiert dies verhältnismässig selten wenn man die richtigen Vorkehrungen trifft.

Empfindlich beim Transport

Diese Art ist besonders beim Transport und bei der Anpassung im neuen Becken sehr empfindlich.

Sandiger Bodengrund

Eine große Fläche mit feinkörnigem Sand sollte vorhanden sein, wenn man eine Seegurke halten möchte. Das Bodengrund sollte mindestens 2 cm (1 ")hoch sein, andernfalls würde die Seegurke verhungern. Es muss genügend Zeit eingeplant werden um Leben im Sand sich etablieren zu lassen, da die Seegurke ansonsten zuwenig verwertbares Futterfinden würde.

Beschreibung der Gattung (Holothuria)

Die Tiere der Gattung von Seegurken filtriert den Sand nach Fressbaren.

Seegurken sollten nur in Becken mit ausreichender Fläche an Bodengrund (Sand) gehalten werden.

Sie hinterlassen "spaghettiartige" Haufen. Dies ist ein Indikator, dass genügend Futter ims Sand vorhanden ist.

Seegurken benötigen feinen Sand (Körnung kleiner als 2 mm). Nur große Seegurken-Arten können auch gröberen Sand filtern.

Als Faustregel kann man man ca  7 cm (3") Seegurke pro 100 Liter (20 gal) Wasser gehalten werden können.

Bei nahrungsarmen Sandböden braucht eine Seegurke mehr Fläche.

Beschreibung der Familie (Holothuriidae)

Seegurken variieren stark in der Größe und ihrem Futterbedarf.
Einige Arten sind gut, den Sand sauber zu halten, während andere Filtrierer sind.
Die Größe sich von 2 cm (1") bis 1 Meter (3') erstrecken.

Alle Seegurken schrumpfen bei Nahrungsmangel.

Wenn eine Seegurke stirbt oder extrem gstresst wird, kann sie Gift freisetzen, das wiederum Fische und Wirbellose töten könnte.
Es kommten selten vor, dennoch sollte man sicherstellen, dass sie nicht in Pumpen gelangen oder im Überlauf stecken bleiben.

Seeäpfel stellen ein größeres Vergiftungsrisiko für das Becken dar als andere Seegurkenspezies,

Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Rob Toonen. 2003. Aquarium Invertebrates: Sea Cucumbers - Part II - Advanced Aquarist - (Englisch)
Scott W. Michael. Sea Cucumbers - Fish Channel - (Englisch)
Bob Fenner. Sea Cucumbers: Not A Pretty Picture - Wet Web Media - (Englisch)

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