Naso lituratus
Quelle: Kasper Hareskov Tygesen
Naso lituratus
Quelle: JJPhoto.dk
Naso lituratus
Quelle: JJPhoto.dk

Fakten

Lateinischer Name Naso lituratus - (Forster, 1801)
Gebräuchlicher Name Naso Tang
Lokaler Name Kuhkopf Doktorfisch
Familie Acanthuridae - Naso
Herkunft Australien, Indonesien
Max. Länge 46.0 cm (18.1")

Als Aquariumfisch

Minimales Beckenvolumen 900 l (237 gal)
Widerstandsfähigkeit Empfindlich
Für Aquariumhaltung geeignet Mit Pflege geeignet
Riffsicher Immer riffischer
Aggressivität könnte aggressiv gegenüber ähnlicher arten

Futter

Meistens
  • Mikroalgen (Eg. Spirulina)
  • Keinere Krustentiere (Krill, Mysis, Artemia...)
Empfohlen
  • Makroalgen (Eg. Seegras / Norialgen)

Kann aus dem Becken springen

Diese Art ist bekannt dafür aus dem Becken zu springen.

Kann manchmal unerklärlich sterben

Es gibt einige erfahrene Aquarianer, die Probleme haben, diese Art erfolgreich zu halten, während einige andere erfolgreich sind und sie seit vielen Jahren diese Art halten.

Wenn man einer der Unglücklichen ist, kann es passieren, dass die Fische plötzlich, nach einiger Zeit in Gefangenschaft, an unbekannten Ursachen sterben, obwohl sie offensichtlich gesund aussahen.

Gut eingefahrenes Aquarium mit Algen

Diese Tiere sollten in einem gut eingefahrenem Aquarium mit einer ausreichender Menge an Algen gehalten werden. Nur dann können die Steine "abgegrast" werden.

Sollten zu wenig Algen zur Verfügung stehen ist es wichtig öfters algenreiches Futter wie z.B. Spirulina zu füttern.

Benötigt viel freien Schwimmraum

Diese Art ist sehr schwimmfreudig und benötigt daher ein Becken mit ausreichend grossen Schwimmraum.

Algenfresser

Auch wenn dieser Fisch auch verschiedene Arten von Frostfutter frisst, ist ein primäre Fütterung mit einem algenbasiertem Futter unerlässlich. Nur dadurch kann ein gesundes Immunsystem auf Dauer sichergestellt werden. 

Zum Beispiel kann man Norialgen, pflanzliches Flockenfutter oder Ähnliches füttern.

Verstecke

Besonders beim Neueinsetzen dieser Art werden Plätze zum Verstecken benötigt.

Effizienter Algenfresser

Diese Art kann eine grosse Menge an Fadenalgen von Steinen fressen (im Verhältnis zu seiner Körpergrösse).


Im Falle einer Algenplage:
Es werden nicht alle Algenarten gefressen. Eine spezifische Informationssuche wird angeraten!

Beschreibung

Anfangs kann es schwierig sein diesen Doktorfisch an Norilgen und Flockenfutter zu gewöhnen. Da er aber in der freien Natur sich hauptsächlich von Norialgen oder Ähnlichem ernährt sollten wir ihm das auch im Aquarium reichlich bieten.

Beschreibung der Gattung (Naso)

Tiere der Nasendoktorfisch Gattung benötigen aufgrund ihrer zu erwartenden Endgröße und auch wegen ihrer Schwimmfreudigkeit große Aquarien.

Wie andere Doktorfische auch benötigen Nasendoktorfische eine große Menge an  Algen. Dies sollte bei der Fütterung unbedingt berücksichtigt werden um eine Unterversorgung zu vermeiden.

Nach dem Einsetzen eines Nasendoktor kann dieser bis zu einer Woche jegliche Futteraufnahme verweigern. Dennoch beginnen sie nach ca. 1 Woche zu fressen.

Sie sind im Großen und Ganzen und im Vergleich zu anderen Doktorfischen eine friedliche Spezies.

Es ist wichtig, dass man schon beim Händler ein gesundes Tier aussucht. Ein gesunder Fisch ist aktiv, zeigt normales Verhalten und ist nicht abgemagert. Wird der Fisch schon in einem schlechten Zustand in das Aquarium eingesetzt so muss man auch noch damit rechnen das er ca 7 Tage das Futter verweigert.

Einige Quellen berichten, dass große Nasendoktorfische das Plexiglas oder Glas des Beckens zerkratzen können, da ihr Skalpell größer als das anderer Arten ist.

Beschreibung der Familie (Acanthuridae)

Doktorfische (Acanthuridae) leben in erster Linie von verschiedenen Arten von Algen. Sie sind daher beliebt Bei Riffaquarianern da die Fiche helfen das Aquarium algenfrei zu halten.

Die meisten Doktorfische haben ein Skalpell im Bereich der Schwanzflosse welches sie zu Verdeitugung verwenden. Sie können damit tiefe Schnittwunden hervorrufen. Dieser Umstand ist beim Streit zwischen den Fischen aber auch beim Umgang mit ihnen zu beachten.

Im Aquarium verbringen sie die meiste Zeit damit die Algen von den Steinen zu picken. Doktorfische gehen selten an Korallen oder Wirbellose. Große Palettendoktorfischen können jedoch eine Ausnahme davon sein.

Doktorfische sind in der Regel gegenüber anderen Fischarten nicht aggressiv. Wenn mehre Doktorfische in einem Aquarium üflegt werden sie eine Hierarchie etablieren. Es empfiehlt sich die meisten aggressiven Arten zuletzt einzusetzen und sicherzustellen, dass es genügend Verstecke gibt, da sie gernen einen eigenen Schlafbereich haben.

Wenn mehrere aggressive Arten in einem Aquarium gepflegt werden, läuft man Gefahr, dass einer von ihnen durch Stress sterben wird. Man muss daher vorsichtig sein, wenn man mehrere Acanthurus-Arten oder Zebrasoma Xanthurum in einem Becken pflegen möchte. Eine Vergesellschaftung von verschiedenen Gattungen wird normalerweise gut gehen, obwohl die aggressiveren Arten immer noch herausfordernd sein können.

FishBase

Aquariumhandel Ja
Verbreitung Pacific Ocean: Honshu, Japan south to the Great Barrier Reef and New Caledonia and east to the Hawaiian Islands, French Polynesia, and Pitcairn. Eastern Pacific: Clipperton Island. Once regarded a wide-ranging Indo-Pacific species, the Indian Ocean po
Allgemeine Englische Namen Striped-faced unicornfish, Clown tang, Orangesine unicornfish, Pacific orange-spine unicorn
Allgemeine Dänische Namen Maskeret næsehornsfisk
Allgemeine Deutsche Namen Ungehörnter Hornbader, Nashornfisch
Allgemeine Französische Namen Nason à éperons oranges

Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Mark Denaro. 2012. The Naso Tang - Tropical Fish Hobbyist - (Englisch)
Bob Fenner. Unicorn Tangs, The Genus Naso, Family Acanthuridae - Wet Web Media - (Englisch)

James W. Fatherree. 2009. Aquarium Fish: Surgeonfishes, A.K.A. the Tangs - Advanced Aquarist - (Englisch)
Bob Fenner. Surgeons, Tangs and Doctorfishes, Family Acanthuridae - Wet Web Media - (Englisch)
2013. Kirurgfisk - Saltvandswiki - (Dänisch)

Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2014. FishBase. World Wide Web electronic publication. www.fishbase.org, version (08/2014).

Tags

herbivor (pflanzenfressend), Algenfresser, Doktorfischetang
Einen Moment bitte...
Einen Moment bitte...