Ostorhinchus cyanosoma
Quelle: JJPhoto.dk

Fakten

Lateinischer Name Ostorhinchus cyanosoma - (Bleeker, 1853)
Gebräuchlicher Name Yellowstriped Cardinalfish
Familie Apogonidae - Ostorhinchus
Herkunft Ostindischer Ozean, Westindischer Ozean, Australien, Japan, Rotes Meer, Indonesien, Ostpazifik, Zentral/West Pazfik
Max. Länge 8.0 cm (3.1")

Als Aquariumfisch

Minimales Beckenvolumen 100 l (26 gal)
Widerstandsfähigkeit Robust
Für Aquariumhaltung geeignet Passt für die meisten Aquarien
Riffsicher Immer riffischer
Aggressivität Friedlich

Futter

Empfohlen
  • Zooplankton (Cyclops, pods...)
  • Keinere Krustentiere (Krill, Mysis, Artemia...)

Kann kleinen Krustentieren gefährlich werden

Diese Art kann für kleine Krustentiere (z.B. Einsiedlerkrebse) gefährlich werden.

Versteckmöglichkeiten

Diese Art benötigt gute Versteckmöglichkeiten. z.B. zwischen Lebendgestein.

Kann mit Artgenossen zusammen gehalten werden

Mehrere Tiere der selben Art können zusammen in einem Aquarium gehalten werden, wenn man sie gleichzeitig einsetzt.

Cyanosoma complex

Diese Art gehört zu dem sogenannten Cyanosoma-Komplex, der aus insgesamt fünf ähnlichen Arten besteht.

Ostorhinchus cyanosoma
Ostorhinchus luteus
Ostorhinchus properupta
Ostorhinchus ribrimacula
Ostorhinchus wassinki


Die Einteilung dieser Arten wird immer noch diskutiert.

Versteckt sich in den Stacheln von Seeigeln

Diese Art versteckt sich gerne in den Stacheln des Diadem-Seeigels.

Versteckt sich in Anemonen

Diese Art kann man manchmal in Anemonen oder Ähnlichem verstecken.

Vormals als Apogon klassifiziert

Arten werden manchmal neu klassifiziert. Diese Art war vormals als Mitglied der Apogon Art eingeteilt.

Beschreibung der Familie (Apogonidae)

Kardinalbarsche kommen in vielen verschiedenen Formen und Farben vor. Im Allgemeinen sind sie gut für Aquarien geeignet.

Kardinalbarsche haben ein großes Maul und einen großen Appetit. Dies sollte man bei der Fütterung berücksichtigen. Diese Fische leben typischerweise von Artemia, Mysis und Krill. Im Aquarium fressen sie im Normalfall alles was sie vorfinden.

Man sollte sich bewußt sein, dass sie manchmal kleine Garnelen und Fische fressen können. Dies ist aber sehr selten er Fall und eher unproblematisch.

Wenn es der Platz erlaubt, ist es auch möglich, mehrere Arten zusammen zu halten. Einige Arten können kleine Schwärme bilden. Sie sind normalerweise friedlich gegenüber anderen Fischen, werden aber manchmal untereinander streiten, wenn es nicht genügend Platz oder Nahrung gibt.

Viele Arten sind nachtaktiv und werden daher oft ein Versteck während des Tages suchen. Dies kann zwischen Steinen, SPS-Korallen und in einigen Fällen in einer Anemone und zwischen Stacheln von Seeigeln sein.

Kardinalbarsche sind eine gute Wahl, wenn man einen Zuchtversuch starten möchte.

FishBase

Aquariumhandel Ja
Verbreitung Indo-Pacific: Red Sea south to Mozambique and east to Fiji, north to the Ryukyu and Bonin islands, south to New Caledonia. Recently recorded from Tonga (Ref. 53797).
Allgemeine Englische Namen Yellow cardinalfish, Yellow-striped cardinalfish, Goldenstriped cardinalfish, Orange-lined cardinalfish, Orangelined cardinalfish
Allgemeine Dänische Namen Gulstribet kardinalfisk
Allgemeine Französische Namen Apogon à rayures jaunes

Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Scott W. Michael. 2001. Basslets, Dottybacks & Hawkfishes: v. 2 (Reef Fishes) - TFH Publications / Microcosm Ltd. - (Englisch)
Bob Fenner. Cardinalfishes, Family Apogonidae, Pt. 1Pt. 2 - Wet Web Media - (Englisch)

Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2014. FishBase. World Wide Web electronic publication. www.fishbase.org, version (08/2014).

Tags

Gruppe / "Schwarm", frisst Garnelen, Kardinalfische
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