Pseudanthias tuka
Quelle: Kattegat Centeret - Kasper Hareskov Tygesen
Pseudanthias tuka
Quelle: Kattegat Centeret - Kasper Hareskov Tygesen
Pseudanthias tuka
Quelle: JJPhoto.dk
Pseudanthias tuka
Quelle: JJPhoto.dk
Pseudanthias tuka
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Pseudanthias tuka
Quelle: Oceanreef.dk - Kasper Hareskov Tygesen

Fakten

Lateinischer Name Pseudanthias tuka - (Herre & Montalban, 1927)
Gebräuchlicher Name Yellowstriped fairy basslet
Familie Serranidae - Pseudanthias
Herkunft Ostindischer Ozean, Westindischer Ozean, Australien, Indonesien
Max. Länge 12.0 cm (4.7")

Als Aquariumfisch

Minimales Beckenvolumen 300 l (79 gal)
Widerstandsfähigkeit Empfindlich
Für Aquariumhaltung geeignet Erfahrung, Vorbereitung und besondere Pflege notwendig
Riffsicher Immer riffischer
Aggressivität Ruhig, aber könnte aggressiv gegenüber gleichgeschlechtlichen artgenossen

Futter

Empfohlen
  • Zooplankton (Cyclops, pods...)
  • Keinere Krustentiere (Krill, Mysis, Artemia...)

Kann aus dem Becken springen

Diese Art ist bekannt dafür aus dem Becken zu springen.

Häufige Fütterung notwendig

Diese Art benätigt eine häufige Fütterung. Es muss immer genügend Futter im Wasser zur Verfügung stehen.

Schwierig in der Haltung

Da spezielles Futter für ein Überleben notwendig ist, empfiehlt es sich, dass diese Art von erfahrenen Aquarianern gehalten wird.

Lebendfutter

Dese Art benötigt Lebendfutter, da es normalerweise "totes" Futter wieder ausspucken.

Empfindlich beim Transport

Diese Art ist besonders beim Transport und bei der Anpassung im neuen Becken sehr empfindlich.

Benötigt anfangs gedimmtes Licht

In der Natur ist diese Art an schwaches Licht gewöhnt. Für ein Anpassung im Aquarium wird anfangs gedimmtes Licht empfohlen. Danach kann man schrittweise die Lichtintensität wieder in den normalen Bereich erhöhen

Verliert die Farbe im Aquarium

Im Aquarium kann die Farbe dieser Art verblassen.

Futter mit vielen Pigmenten und in der Regel eine abwechslungsreiche Fütterung mit Futter von hoher Qualität kann helfen den Farbverlust abzuschwächen.

Gruppe von Anthias

Wenn das Aquarium genügend Platz bietet können Anthias in einer Gruppe von einem Männchen und mehreren Weibchen gehalten werden. Sollte man zuviele Tiere einsetzen können jedoch einige Tiere versterben. Bei PLatzmangel wird das rangniedrigste Tier aufgrund von Stress und Mangen an Futter versterben.

Es ist am besten, nur ein oder ein paar in kleineren Aquarien zu haben.

Es ist ratsam einen Schwarm von 8 oder mehr Tieren zu halten da dadurch eine potentielle Aggression sch auf mehrere Tiere verteilt.

Die folgenden Arten eignen sich am besten für einen Anthias-Schwarm:
Nemanthias carberryi, Pseudanthias dispar, Pseudanthias hawaiiensis, Pseudanthias ignitus, Pseudanthias lori, Pseudanthias pasculus, Pseudanthias pulcherrimus, Pseudanthias randalli, Pseudanthias smithvanizi und Pseudanthias ventralis.

Wenn eine größere Zahl beibehalten wird, benötigen sie mehr Platz als oben angegeben.

Hermaphroditisch

Diese Art sind Geschlechtswandler und können hr Geschlecht von männlich zu weiblich ändern 

Sollte ein Männchen benötigt werden, so ändert ein Weibchen das Geschlecht und übernimmt die männliche Rolle.

Scheu und ruhig

Diese Art ist sehr scheu und ruhig. Man sollte daher bei der Vergesellschaftung mit aggressiveren Tieren vorsichtig sein.

Versteckmöglichkeiten

Diese Art benötigt gute Versteckmöglichkeiten. z.B. zwischen Lebendgestein.

Beschreibung der Familie (Serranidae)

Die Familie der Sägebarsche (Serranidae) erstreckt sich über ein großes Spektrum in wie weit sie aquariengeeignet sind. Manche Arten sind am besten von erfahrnen Benutzern oder in großen Aquarien zu halten während andere Arten wiederum oft in Meerwasseraquarien zu finden sind.

Weiter unten sind die 5 Unterfamilien der in der Meerwasseraquaristik meist verbreitesten Arten zu finden. Es gibt auch andere Arten die man unter den richtigen Bedingunen auch pflegen kann, jedoch sind die meisten Tiere große Raubfische.

Anthias (Anthiinae)

Die Familie der Anthias erstreckt sich über verschiedene Gattungen. Die bekannteste davon ist die Gattung der Pseudanthias. Diese haben meistens eine attraktive orange oder pinke Farbschattierung.

Sie sind im Allgmeinen riffsicher und friedlich.

Es gibt jedoch einen großen Unterschied in ihren Nahrungsbedürfnissen, manche Arten brauchen eine konstante Fütterung, während andere auch mit einer einmaligen täglichen Fütterung auskommen.

Die einfachsten Arten sind folgende Pseudanthias bartelettorum, Pseudanthias bicolor, Pseudanthias dispar, Pseudanthias huchtii and Pseudanthias squamipinnis.

Anthias beinhalten nebst anderen die folgenden Gattungen: Anthias, Luzonichthys, Nemanthias, Odontanthias, Pseudanthias, Sacura and Serranocirrhitus.

Liopropomatinae

Diese Unterfamilie umfasst die kleinsten Fische in der Serranidae-Familie. Sie können sehr farbenfroh sein jedoch sind sie auch scheu.. Die Liopropoma Gattung umfaßt viele Arten die für das Meerwasseraquarium geeignet sind. Sie sind am besten in einem ruhigem oder auch in einem Nanoaquarium zu pflegen.

Zackenbarsche (Epinephelinae)

Diese Fische werden normalerweilse für Heimaquarien zu groß. Es gibt jedoch einige Arten, die für ein etwas größere Heimaquarium geeignet sind. Mehrere der Arten sehen sehr beeindruckend aus und haben oft eine interessante Persönlichkeit, sie erkennen den Halter und werden im Laufe der Zeit zahm.

Zackenbarsche sind Raubfische und fressen alles, was sie schlucken können; Fisch, Krabben, Garnelen und manchmal andere Wirbellose. Wie die meisten großen Raubfsche scheiden sie auch viele Nährstoffe aus und belasten damit das Wasser. Daher wird eine ausreichende Filterung benötigt.

Zu den Zackenbarschen gehören unter anderem die folgenden Gattungen: Aethaloperca, Cephalopholis, Chromileptes, Epinephelus, Paranthias und Pogonoperca.


Seifenbarsche (Grammistinae)
Diese Fische sind wie Zackenbarsche, aber sie werden nicht so groß. Sie sind relativ robust, aber einige der Arten brauchen für eine erfolgreiche Pflege eine gründliche Vorbereitung.

Seifenbarsche sind in der Regel sehr schüchtern und werden sich während des Tages oft unter einem Überhang verstecken und nachts jagen.

Zu den Seifenbarsche gehört unter anderem die Gattung: Grammistes

Serraninae
Die in der Meerwasseraquaristik meistverbreitesten Gattungen sind Sägebarsche (Serranus) und Hamletbarsche (Hypoplectrus).

Die Beschreibungen der einzelnen Gattungen sind unten ersichtlich.

FishBase

Aquariumhandel Ja
Verbreitung Indo-West Pacific: Mauritius to the Philippines and Bali (Indonesia) to the Solomon Islands, south to Rowley Shoals and the Great Barrier Reef; Palau in Micronesia. Reported from southern Japan (Ref. 9710).
Allgemeine Englische Namen Yellowstripe anthias, Yellowstriped fairy basslet
Allgemeine Dänische Namen Gulstribet svalehalebars
Allgemeine Französische Namen Perche de mer pourpre

Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Henry C. Schultz. 2006. Anthias Imposters! - The Genus Pseudanthias, Part IPart II - Reefkeeping Magazine - (Englisch)
Scott W. Michael. 2001. Reef Fishes volume 1 - TFH Publications / Microcosm Ltd. - (Englisch)
Bob Fenner. Fancy Sea Basses, The Anthiinae, Part I, Part II - Wet Web Media - (Englisch)

Bob Fenner. The Basses, Family Serranidae - Wet Web Media - (Englisch)

Froese, R. and D. Pauly. Editors. 2014. FishBase. World Wide Web electronic publication. www.fishbase.org, version (08/2014).

Tags

Geschlechtswandler, zurückhaltend und scheu, schwierig zu fütter, Lebendfutter
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