Centropyge multispinis

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Fakten
Lateinischer Name Centropyge multispinis - (Playfair, 1867)
Lokaler Name Blaubrauner Herzogfisch
Gebräuchlicher Name Dusky angelfish
Familie Pomacanthidae - Centropyge
Herkunft Ostindischer Ozean, Westindischer Ozean, Australien, Rotes Meer, Indonesien, Zentral/West Pazfik
Max. Länge 14 cm (5.5")
Als Aquariumfisch
Minimales Beckenvolumen 300 l (79 gal)
Widerstandsfähigkeit Mittel
Für Aquariumhaltung geeignet Mit Pflege geeignet
Riffsicher Nicht riffsicher
Aggressivität Meist friedlich, aber könnte aggressiv gegenüber ähnlicher arten
Futter
Empfohlen Mikroalgen (Eg. Spirulina)
Meistens Andere Wirbellose
Großpolypige Steinkorallen (LPS)
Keinere Krustentiere (Krill, Mysis, Artemia...)
Weichkorallen
Vielleicht Makroalgen (Eg. Seegras / Norialgen)
Zooplankton (Cyclops, pods...)
Pass auf
Kann an Muscheln knabbern

Diese Art kann manchmal an Muscheln (z.B. Tridacna) knabbern.

Merken Sie sich
Gut eingefahrenes Aquarium mit Algen

Diese Tiere sollten in einem gut eingefahrenem Aquarium mit einer ausreichender Menge an Algen gehalten werden. Nur dann können die Steine "abgegrast" werden.

Sollten zu wenig Algen zur Verfügung stehen ist es wichtig öfters algenreiches Futter wie z.B. Spirulina zu füttern.

Verstecke

Besonders beim Neueinsetzen dieser Art werden Plätze zum Verstecken benötigt.

Hermaphroditisch

Diese Art sind Geschlechtswandler und können hr Geschlecht von männlich zu weiblich ändern 

Sollte ein Männchen benötigt werden, so ändert ein Weibchen das Geschlecht und übernimmt die männliche Rolle.

Geeignete Korallen bei Haltung von Kaiserfischen

Es ist recht schwierig Korallen und Kaiserfische gemeinsam in einem Becken zu halten. Die meisten Kaiserfische knabbern an Weich- und LPS Korallen. Insbesondere grosse Kaiserfischarten können Zoanthus Krustenemonen fressen.

Wenn man folgende Korallen wählt ist es jedoch möglich, ein gemischtes Riffaquarium mit Kaiserfischen zu betreiben.

Hammerkoralle (Euphyllia ancora), Blasenkorallen, Röhrenkorallen, Scheibenanemonen etc.

Tipps zur Haltung von Kaiserfischen

Es ist möglich, verschieden grosse Kaiserfische in einem Aquarium zu halten. Jedoch muss man jede Spezies sorgfältig aussuchen und sicherstellen, dasß die Bedingungen im Becken optimal sind

Hier sind einige Vorschläge, um die Chancen auf Erfolg zu erhöhen:

Wahl der Arten
Es ist wichtig keine Spezies zu wählen sich zu sehr ähneln. Je größer die Varianz ist, desto größer ist die Chance auf Erfolg. Es ist auch vorteilhaft, Fische unterschiedlicher Größe zu wählen. Zwei junge Kaiserfische der gleichen gleichen Größe und Muster zum Beispiel sind eine schlechte Idee. Man sollte natürlich aich die aggressivsten Arten vermeiden.

Reihenfolge des Besatzes
Es ist eine gute Idee sich eine Wunschliste zu machen und die Auswahl so zu treffen, dass die am wenigsten aggressiven zuerst eingesetzt werden. Bei ähnlich grossen Kaiserfischen funktioniert es am besten wenn sie gleichzeitig eingesetzt werden.

Platz
Es sollte genügend Platz im Aquarium vorhanden sein, aber es ist schwierig, spezifische Ratschläge zu geben. Natürlich gibt es Ausnahmen von der unten stehenden Tabelle, wie groß ein Becken sein sollte um eine gute Chance auf Erfolg zu haben. Platz allein ist nicht genug, es sollte auch genügend Verstecke geben damit die Fische sich nicht deswegen streiten müssen.

400 Liter (100 gal): Mehrere kleine Kaiserfische (<15cm) können zusammen leben.

900 Liter (240 gal): Mehrere mittlere Kaiserfische (<20cm) können zusammen leben.

1500 Liter (400 gal): Mehrere große Kaiserfische (<25cm) können zusammen leben.

Futter- und Wasserqualität
Es ist immer hilfreich, den Fischen abwechslungsreiches Futter zu bieten damit sie  gelegentlichen Stresssituationen standhalten können. Zum Beispiel wenn neue Fische eingesetzt werden. Die Wasserqualität muss sehr hoch sein damit die Fische aus diesem Grund keinem zusätzlichen Stress ausgesetzt werden.

Beschreibungen und Referenzen
Beschreibung der Gattung (Centropyge)

Centropyge und Paracentropyge (Zwerg -Kaiserfische) sind einige der buntesten Fische im Riff.

Da sie nicht wie andere Kaiserfischarten besonders groß werden, sind sie für Heimaquarien besonders beliebt. Sie wachsen typischerweise bis etwa 10 cm, aber einige bis zu etwa 18 cm heran.

Sie sind normalerweise nicht riffsicher. Es gibt aber Artenbei denen man ein vernünftige Chance auf Erfolg hat. Die meisten werden an Korallenpolypen gehen, sondern fressen den von den Korallen abgsonderten Schleim. Dies kann einige LPS, Zoanthus und Muscheln so sehr stören, dass sie daran sterben werden.

Es ist schwer vorherzusagen, ob eine Spezies riffsicher ist. Wenn mein einen Zwergkeiserfisch in ein Korallenbecken einsetzt gibt es immer ein Restrisiko.

Sie fressen auf Mikroalgen und Detritus. Einige Arten wie zum Beispiel der Flammen-Zwergkaiserfisch (Centropyge loriculus) und der Zitronen-Zwergkaiserfisch (Centropyge flavissima) fressen auch Mikroalgen sowie grüne Fadenalgen. Ergänzungsfutter wie Spirulina, Norialgens und frisches Biogemüse sind perfekt für Zwerg -Kaiserfische.

Indik-Mimikrydoktor (Acanthurus tristis) und der Schokoladen- oder Mimikrydoktor (Acanthurus pyroferus) ähneln einigen Arten von Zwerfischen, aber ihnen fehlt der kleine Dorn an beiden Seiten des Kopfes.

Beschreibung der Familie (Pomacanthidae)

Kaiserfische (Pomacanthidae) einige der buntesten und beeindruckendsten Fische in einem Riff.

Viele Arten sind nicht riffsicher, da sie vor allem an Weichkorallen und LPS Korallen gehen. Wenn man aber die Korallen dementsprechen wählt Korallen können sie in Korallenaquarien gut gepflegt werden.

Es gibt für die meisten Aquariengrößen geeignete Kaiserfische. Zergkaiserfische die sich gut für kleinere Aquarien eignen oder größere Arten, die eindrucksvoll in einem größeren Aquarium gepflegt werden können.

Die Anforderungen der einzelnen Spezies können stark variieren. Manche sind Futerspezialisten und erfordern daher spezielles Futter, während für anderen schwer anzupassen sind, da sie in tiefem Wasser in der freien Natur leben. Es wird empfohlen, dass man eine gute Kenntnis der verschiedenen Arten von Futter und die Behandlung von Krankheiten hat, wenn man größere Arten pflegen möchte.

FishBase
Aquariumhandel Ja
Verbreitung Indo-West Pacific: East Africa to western Thailand (Ref. 9710).
Allgemeine Englische Namen Many-spined angelfish
Brown pigmy angelfish
Allgemeine Dänische Namen Mangepigget dværgkejserfisk
Allgemeine Deutsche Namen Blaubrauner Herzogfisch
Allgemeine Französische Namen Poisson-ange brun
Poisson-ange nain brun
Referenzen und weiterführende Literatur

Über Referenzen

Henry C. Schultz. 2003. What a Darling Little Angel: The Genus Centropyge - Reefkeeping Magazine - (Englisch)
James Fatherree. 2007. The Pygmy Angelfishes - Reefkeeping Magazine - (Englisch)

Niels K. 2014. Private Unterhaltung - saltvandsforum.dk - (Dänisch)
Scott W. Michael. 2004. Angelfishes and Butterflyfishes (Reef Fishes Series Book 3) TFH Publications / Microcosm Ltd. - (Englisch)
Bob Fenner. Marine Angelfishes, Family Pomacanthidae - Wet Web Media - (Englisch)
Bob Fenner. The Best Angelfishes For Marine Aquarium Use - Wet Web Media - (Englisch)
Bob Fenner. The Ultimate Angelfish Aquarium; An amazing and challenging collection of marine angelfishes - Wet Web Media - (Englisch)
Collection of links to additional information - Wet Web Media - (Englisch)
Reef Central. 2009. Keeping more than one emperor angelfish together - (Englisch)