Drückerfische (Balistidae) zeichnen sich durch ihre starken Kiefer aus, die zum Zerkleinern von Steinen, Muscheln oder Korallen bei ihrer Suche nach Nahrung verwendet werden.

Es ist schwer, eine allgemeine Beschreibung von Drückerfischen zu geben, da sie sich im Verhalten sehr unterscheiden. Dies ist nicht nur zwischen den verschiedenen Arten schwierig sondern auch schon von Individum zu Individium.

Diese Fische sind in der Regel nicht riffscher und es ist eine große Herausforderung, sie in einem Korallen-Aquarium zu pflegen. Diejenigen, die am besten passen, sind die Melichthys, Odonus und Xanthichthys Arten, die sich vorallem von Zooplankton ernähren. Sie werden daher oft an Korallen und auch an Krebstiere gehen und diese auch töten. Je besser sie im Futter stehen und je mehr Platz vorhanden ist desto kleiner sind die Probleme.

Diese Fische sind in der Regel gegenüber anderen Fischen sehr aggressiv , sie sollten daher viel Platz haben, um ihr aggressives Verhalten zu minimieren. Im Allgemeinen ist es schwierig, Fische zu finden, die man mit einem Drückerfisch vergesselschaften kann. Es ist offensichtlich, dass kleine Fische ihnen zum Opfer fallen würden, aber es würden zum Beispiel auch Feuerfische den Drückerfisch nicht überleben.

Drückerfische brauchen viel Futter und daher sollte man wenn man so einen Fisch halten möchte sich auch gut vorbereiten. Eine abwechslungsreiche Fütterung bestehend aus Krill, Mysis, Garnelen, Krabben, Muscheln, kleinen Fischen, Tintenfischen, Schnecken sowie eine algenbasierte Nahrung ist sehr wichtig.

Im Vergleich zu anderen Fischen haben Drückerfische eine ausgeprägte Persönlichkeit. Einige Aquarianerberichten, daß sie ihren Drückerfischen kleine Tricks und Kunststücke mit kleinen Bissen beigegracht haben.
Es liegt in ihrer Natur den Sand nach fressbarem zu durchwühlen. Sie können auch Wasser von der Oberfläche verspritzen und daher sollte man elektrische Leitungen und Geräte in einem sicheren Abstand zum Becken installieren.

Sie können auch in Finger oder Hände beißen - daher sollte man diesem Umstand beim Hantieren im Becken Rechnung tragen.

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