Torpedobarsche (Malacanthidae) sind empfindlich und es gestaltet sich schwieirig sie erfolgreich zu halten. Unter den richtigen Bedingungen und dem passenden Umfeld ist es aber möglich diese Fische erfolgreich zu pflegen.

Diese Fische Fische sind sehr stressempfindlich und es ist daher wichtig sie in einem geeigneten Aquarium zu pflegen und diesen Umstand auch vor dem Kauf zu berücksichtigen. Gute Verstecke, die ihren natürlichen Umgebungsbedingunen wie  Löcher im Sand oder Korallenbruch ähneln, kombiniert mit Steinlöchern sind optimal. Viel Schwimmplatz ist ebenfalls wichtig!

Da Torpedobarsche sehr schüchtern und zurückhaltend sind sollte man sie nicht  zusammen mit aggressiven Arten zusammen pflegen. Fische, die mit Torpedobarschen gehalten werden können, sind zum Beispiel: Anthias, Kieferfische, Mirakelbarsche, Schwertgrundeln, Kardinalbarsche, Leierfische und kleine friedliche Lippffische.

Diese Fische können unter Stress wie wild im Becken hin und her schwimmen. Daher sollte man vermeiden sie mit Anemonen oder starknesselnden Korallen (z.B Wunderorallen - Catalaphyllia jardinei) zu pflegen.

Eine etwas gedämpftere Beleuchtung ist vorzuziehen.  Da diese Fische gerne in der Nacht aus dem Becken sollte man ein Mondlicht installieren.

In der Eingewöhnungsphase brauchen Torpedobarsche manchmal Lebendfutter. Sie sind aber gut auf Fristfutter umzustellen. Manche Exemplare gehen auch an Flockenfutter. Man sollte sich aber bewußt sein, dass sie nur schwimmendes Futter fressen und abgesunkenes, am Boden liegendes Futter nicht anrühren. Die Fische sind bei weniger Nahrungskonkurrenz besser zu halten.

Normalerweise können diese Fische in Korallenaquarien gut gepflegt werden. Sie gehen aber manchmal auch an kleine Garnelen oder in seltenen Fällen auch an LPS Korallen.

Im Allgemeinen sind diese Fischer in einer Grupper besser und erfolgreicher zu halten Da diese Fische sehr viel in der freien Wassersäule anzutreffen sind ist eine Vergesellschaftung mit anderen ruhigen und friedlichen Fischen zu bevorzugen. Sie sind selten aggressiv gegenüber anderen Mitbewohnern können aber sehr schüchterne Lippfische jagen.

Beim Kauf dieses Fisches, um sicherzustellen, dass es richtig, ohne ihre Schwimmblase zu beschädigen, gefangen wurden. Der Fisch muss in der Lage sein, ohne dass er von alleine nach oben getrieben wird, sich einfach und stabil im Wasser halten zu können.



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