Doktorfische (Acanthuridae) leben in erster Linie von verschiedenen Arten von Algen. Sie sind daher beliebt Bei Riffaquarianern da die Fiche helfen das Aquarium algenfrei zu halten.

Die meisten Doktorfische haben ein Skalpell im Bereich der Schwanzflosse welches sie zu Verdeitugung verwenden. Sie können damit tiefe Schnittwunden hervorrufen. Dieser Umstand ist beim Streit zwischen den Fischen aber auch beim Umgang mit ihnen zu beachten.

Im Aquarium verbringen sie die meiste Zeit damit die Algen von den Steinen zu picken. Doktorfische gehen selten an Korallen oder Wirbellose. Große Palettendoktorfischen können jedoch eine Ausnahme davon sein.

Doktorfische sind in der Regel gegenüber anderen Fischarten nicht aggressiv. Wenn mehre Doktorfische in einem Aquarium üflegt werden sie eine Hierarchie etablieren. Es empfiehlt sich die meisten aggressiven Arten zuletzt einzusetzen und sicherzustellen, dass es genügend Verstecke gibt, da sie gernen einen eigenen Schlafbereich haben.

Wenn mehrere aggressive Arten in einem Aquarium gepflegt werden, läuft man Gefahr, dass einer von ihnen durch Stress sterben wird. Man muss daher vorsichtig sein, wenn man mehrere Acanthurus-Arten oder Zebrasoma Xanthurum in einem Becken pflegen möchte. Eine Vergesellschaftung von verschiedenen Gattungen wird normalerweise gut gehen, obwohl die aggressiveren Arten immer noch herausfordernd sein können.

Acanthurus (Echte Doktorfische)

Einige Arten in der Acanthurus-Gattung imitieren verschiedene juvenlie Kaiserfische. Raubfische wissen instinktiv, dass kleine Kaiserfische sehr schwer zu fangen sind.

Eine Bestimmung der Fischart anahnd eines Bildes von einem ausgewachsenen Fisch ist sehr schwierig

Acanthurus-Arten stellen oft höhere Anforderungen an Beckengröße, Umgebung und Wasserqualität, Fische in der Gattung Zebrasoma.

Ctenochaetus (Borstenzahndoktorfische)

Die Gattung der Borstenzahndoktorfische (Ctenochaetus) umfasst eine Reihe von Arten, die sich durch besondere Zähne auszeichnet.
Wie andere Doktorfische frisst der Borstenzahndoktorfisch Algen, aber mit ihren spezialisierten Zähnen kratzen sie auch anderes organisches Material aus Aufbauten und Steinen. Reichlicher Sand und Stine sind daher zwingend erforderlich.

Insgesamt sind die Ctenochaetus friedlich und nicht ganz so aktiv wie viele andere Doktorfische. Es eignet sich daher auch für kleinere Aquarien.

Wegen ihres ruhigen und friedlichen Charakter sollten sie nicht mit anderen aggressiveren Doktorfischen vergesellschaftet werden.

Ctenochaetus sind nicht so bunt wie viele andere Doktorfische. Einige Arten sehr farbenfroh. Jedoch ändert sich dieser Umstand aber einer Größe von ca. 7-8 cm (3 Zoll).

Naso (Nasendoktorfische)

Tiere der Nasendoktorfisch Gattung benötigen aufgrund ihrer zu erwartenden Endgröße und auch wegen ihrer Schwimmfreudigkeit große Aquarien.

Wie andere Doktorfische auch benötigen Nasendoktorfische eine große Menge an  Algen. Dies sollte bei der Fütterung unbedingt berücksichtigt werden um eine Unterversorgung zu vermeiden.

Nach dem Einsetzen eines Nasendoktor kann dieser bis zu einer Woche jegliche Futteraufnahme verweigern. Dennoch beginnen sie nach ca. 1 Woche zu fressen.

Sie sind im Großen und Ganzen und im Vergleich zu anderen Doktorfischen eine friedliche Spezies.

Es ist wichtig, dass man schon beim Händler ein gesundes Tier aussucht. Ein gesunder Fisch ist aktiv, zeigt normales Verhalten und ist nicht abgemagert. Wird der Fisch schon in einem schlechten Zustand in das Aquarium eingesetzt so muss man auch noch damit rechnen das er ca 7 Tage das Futter verweigert.

Einige Quellen berichten, dass große Nasendoktorfische das Plexiglas oder Glas des Beckens zerkratzen können, da ihr Skalpell größer als das anderer Arten ist.

Paracanthurus (Paletten-Doktorfisch)

Diese Gattung besteht nur aus einer Art aber diese ist Vergleich zu anderen Doktofischen einzigartig.


Im Allgmeinen sind sie friedlich und werden von anderen Doktorfischen meistens ignoriert da sie sich nicht ähneln. Sie sollten zur Eingewähnung in einem ruhigen Becken mit ausreichend Futter eingesetzt werden.

Dieser Doktorfisch hat einen besondern Schwimmstil und wirkt beinahe spielerisch wenn er beobachtet wird.

Aufgrund dieses Verhaltens sollt er keinesfalls in einem kleinen Becken gepflegt werden. Der Fisch wächst sehr schnell und auch wenn es scheint dass der Fisch im juvenilen Stadium in ein kleines Becken passt sollte man das nicht tun.


 

 

Zebrasoma (Segelflossendoktorfische)

Man sieht diese Doktorfisch-Gattung von Surgeonfish kann man, wegen ihrer Färbung sehr oft in Riffbecken antreffen. Sie sind zudem relativ leicht zu pflegen und auch noch  nützlich.

Die Zebrasoma-Gattung zeichnet sich dadurch aus, dass alle Arten eine größere oder kleinere, segelähnliche Flosse haben. Diese Segelfloss kann bei Gefahr aufgestellt werden.

Z. Xanthurum sind die einzigen aggressiven Fische in dieser Gattung,  die anderen Arten stellen nd in der Regel bei genügend Platz keine Probleme dar.
Einige Exemplare von Z. flavescens können gegenüber aggressiv anderen Zebrasoma Arten sein.

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